Knapp vier Millionen Euro für den Regenwald

Eines war von Anfang an klar: Nachhaltiger Regenwaldschutz ist ein permanentes, kostenintensives Unterfangen. So ist der WWF auf Kontinuität seiner Partner angewiesen. Deswegen wurde 2003, nur ein Jahr nach Start der Kampagne, die Regenwald Stiftung gegründet.

Das Ziel: Dauerhafte Unterstützung für den WWF, um das bedrohte Naturparadies Dzanga Sangha für kommende Generationen zu bewahren. Die gemeinsamen Erfolge von WWF und Krombacher überzeugte auch die Regierungen von Deutschland und Frankreich, so dass sich beide Länder im sogenannten TNS Trust Fund dem Engagement anschlossen.

Durch die Gründung der Regenwald Stiftung wurde ein solides Fundament zur langfristigen Finanzierung der notwendigen Schutzmaßnahmen im Nationalpark am Dzanga River, einem Nebenfluss des Kongo, geschaffen. Diese ungewöhnliche Maßnahme eröffnete neue Wege im Umweltsponsoring, denn die Regenwald Stiftung ist weltweit eine der ersten privatwirtschaftlichen Naturschutz-Initiativen und hat somit Vorbildfunktion: Um den Regenwald in seiner Ursprünglichkeit zu erhalten, bedarf es in der heutigen Zeit detaillierter Finanzierungskonzepte. Die Spenden, die durch das Krombacher Regenwald Projekt zusammen kommen, fließen in das Stiftungskapital ein. Zur Zeit hat die Regenwald Stiftung einen Kapitalstock von knapp vier Millionen Euro. Dieses Geld wird durch die Stiftung angelegt. Aus den jährlichen Kapitalerträgen der Regenwald Stiftung werden konkrete Schutzmaßnahmen im Dzanga Sangha Nationalpark finanziert.

So groß wie ein deutscher Nationalpark

Die mittlerweile geschützte Fläche im zentralafrikanischen Regenwald beläuft sich auf circa 9.700 Hektar. Damit hat das Projekt, im Vergleich zu bekannten deutschen Wald-Nationalparks, eine signifikante Flächengröße. Hier reiht sich die Regenwaldfläche ein in die Flächengrößen der Wald-Nationalparks Eifel, NRW (~ 11.000 Hektar), Hainich, Thüringen (~ 7.500 Hektar) und Kellerwald-Edersee, Hessen (~ 5.725 Hektar). Nur der älteste deutsche Wald-Nationalpark Bayerischer Wald ist nach mehreren Erweiterungen mit nun doch rund 24.250 Hektar signifikant größer. Krombacher und der WWF haben dieses Projekt in nunmehr acht Jahren auf die Beine gestellt, für die Einrichtung der Nationalparks in Deutschland wurden, bis alle organisatorischen und bürokratischen Hürden überwunden waren, oftmals Jahrzehnte benötigt.

Regenwald-Report

„Bullenhitze“ und ständig „Ameisen in der Hose“ – Dirk Steffens war für das Krombacher Regenwald Projekt in Dzanga Sangha und liefert ganz besondere Einblicke über das Leben im Dschungel. Für den Tierfilmer ging  mit der Beobachtung von Waldelefanten und den seltenen Flachlandgorillas ein Traum in Erfüllung.
Ein etwas anderer Reisebericht

Dzanga Sangha

Das Regenwald-Reservat an der Südspitze der Zentral Afrikanischen Republik (ZAR) ist Teil des länderübergreifenden „Trinationale de la Sangha“, des zweitgrößten zusammenhängenden Regenwaldgebietes der Erde. In diesem einzigartigen Lebensraum finden sich fast die Hälfte aller bekannten Arten, Millionen Tier- und Pflanzenarten, so schätzt man, sind noch gar nicht entdeckt.
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